Thomas Posth

Rezensionen

"Wie muss man Konzerte mit klassischer und moderner Musik gestalten, damit auch junge Leute kommen? Die Frage, mit der Posth sich beschäftigt, treibt derzeit eigentlich alle deutschen Veranstalter und Intendanten um. Aber im Unterschied zu den meisten von ihnen hat Posth bereits Antworten gefunden. (…) Der Dirigent Thomas Posth macht Klassik populär. (...) Dass Posth, der das Dirigierhandwerk bei Eiji Oue an der hannoverschen Musikhochschule gelernt hat, Musiker und Zuhörer zugleich begeistern kann, beweist er noch in zwei weiteren Funktionen: Er leitet den Chor clazz, mit dem er vor allem Jazzprogramm singt, und das Orchester der Leibniz Universität, das sich mit Posth an Riesenwerke wie Bruckners 7. Sinfonie wagt. Das spätromantische Stück ist üblicherweise ein Höhepunkt konventioneller Abonnement-Reihen. Bei Posth wird selbst so etwas wieder unkonventionell: So rettet man die Welt. Zumindest die der Klassik."

Hannoversche Allgemeine, 10. März 2011

 

Zu „Crashkurs“: "Aus gutem Grund sinnieren also der Dirigent Thomas Posth und das von ihm gegründete und seit einiger Zeit schon die Szene aufmischende „Orchester im Treppenhaus“ darüber, mit neuer Musik die Welt zu retten. (…) Der von Thomas Posth perfekt dirigierte und vom Orchester im Treppenhaus hingebungsvoll gespielte Wochenendtrip (…)."

Hannoversche Allgemeine, 31. Oktober 2011

 

Zu „Silbersee“: "Furios!"

Deutschlandfunk 20. März 2011

 

Zu „Silbersee“: "Das Beste an der Inszenierung ist das Orchester im Treppenhaus: zwölf Musici unter Leitung von  Thomas Posth geben dem Pfeffer von Kurt Weill Klang, Rhythmus und Tempo. Es ist das reinste Vergnügen zuzuhören."

Nachtkritik, 19. März 2011

 

Zu „Juditha Triumphans“: "Der Chor des Norddeutschen Bachensembles besticht beim Gebet um Judithas göttliche Unterstützung. Geheimnisvoll flüsternd, (...) erreichen die 19 Vokalisten unter Verzicht auf forcierte Dynamik ein Höchstmaß an suggestiver Ausstrahlung."

Braunschweiger Zeitung, 30. Mai 2011

 

clazz in Detmold: "Da saß jeder Ton, wirkte das Spiel mit lauten und leisen Klängen wunderbar ausbalanciert und passte jedes A-Capella-Element perfekt ins musikalische Puzzle. Lebendiger, vielseitiger und authentischer kann Chorgesang kaum sein."

Lippische Landeszeitung, 19. April 2011